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Goldstadt Cup 2014

Rund um die 15. Auflage des CSI3* in Pforzheim


Sieg im Großen Preis: Der flotte Schweizer Werner Muff sicher am Zügel und am Lenkrad

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Auch am Autosteuer ein sicherer Lenker: Werner Muff (rechts) vor der Probefahrt im Hauptpreis mit Wolfgang Ritz (links) und Achim Quitz vom Hauptsponsor. Foto PZ

Da sage noch einer, die Schweizer wären nicht schnell. Werner Muff hat gerade den Gegenbeweis geliefert. Der Eidgenosse hat den Großen Preis beim 15. S&G Goldstadt Cup – „C.F.Bardusch-Gedächtnispreis“ gewonnen, weil er im Stechen die Konkurrenz abhängte.

Im Sattel von Pollendr, einem neunjährigen Hengst, blieb der Eidgenosse im Stechen der sechs fehlerfreien Reiter aus dem Umlauf erneut ohne Strafpunkte und legte als erster Reiter mit 42,32 Sekunden auch noch die Zeit vor, an der sich die Konkurrenz die Zähne ausbeißen sollte. Markus Renzel (Oer-Erkenschwick) kam auf dem Schimmelwallach Cassydy mit fehlerfreien 42,48 Sekunden zwar bis auf 16 Hundertstel heran, weiter aber nicht. Dritter wurde Timo Beck (Kehl) auf Cayenne (0/44,70), der in Pforzheim eine große Fangemeinde hat, wie bei der Siegerehrung gut zu hören war.

Dass Werner Muff ein Schneller ist, bewies er beim ersten Besuch in Pforzheim aber nicht nur mit einer Pferdestärke im Parcours. Das bewies er auch, als er später mit seinem Hauptpreis – einer Mercedes-Benz A-Klasse (Wert: 25 500 Euro) mit 129 PS eine Runde auf dem Turnierplatz drehte. Als der Schweizer um die Kurve driftete, sprang mancher Teilnehmer der Siegerehrung vorsorglich zur Seite.

Doch das Auto beherrschte der 40-Jährige genau so sicher wie sein ausgesprochen junges Pferd. Wolfgang Ritz, der scheidende Geschäftsführer von Sponsor S&G und sein Nachfolger Achim Quitz, die die Probefahrt mitmachten, konnten das Auto jedenfalls unbeschadet wieder verlassen.

Der Sieger geizte später auch nicht mit Lob für die Veranstalter: „Ein superschönes Turnier, super Wetter, super Organisation. Aber es gibt natürlich nicht viel zu meckern, wenn man den Großen Preis gewonnen hat“, scherzte der Schweizer.

Nichts zu meckern hatte gestern auch Markus Renzel. Der zweite Platz im Großen Preis brachte satte 13 433 Euro Preisgeld. Und kurz zuvor hatte der Mann aus Oer-Erkenschwick im Finale der Mittleren Tour (Preis der Fox and Hunter GbR) auch noch den Sieg und 6 000Euro abgeräumt. Auf Cornette ritt er im Stechen fehlerfrei die schnellste Zeit (38,34 Sekunden), lag 34 Hundertstel vor Andreas Kreuzer (Sendenhorst) auf Baquita, der wiederum nur eine Zehntel vor Max Kühner (München) auf Cornetta durch die Lichtschranke kam.

Für Renzel war es höchste Zeit für Erfolgserlebnisse: „Ich habe gedacht, dass wir einfach mal wieder dran sind. Klar war, dass wir einfach ruhig bleiben mussten.“ Und er wusste, dass er mit Cassydy und Cornetto zwei starke Pferde unter dem Sattel hat.

Mehr als 10 000 Besucher

Strahlende Gesichter gab es am Wochenende auch beim veranstaltenden Pforzheimer Reiterverein. Weil das Wetter mitspielte, kamen wie schon im Vorjahr mehr als 10 000 Besucher an den vier Turniertagen auf den Buckenberg. Sie sahen großen Reitsport, auch wenn ein ursprünglich gemeldeter Spitzenreiter fehlte. Denn Ulrich Kirchhoff, einst Doppel-Olympiasieger mit Deutschland und inzwischen für die Ukraine startend, war von seinem „Chef“ Alexander Onischenko kurzfristig zum großen Fünfsterne-Turnier nach Cannes beordert worden.

Autor: Udo Koller | Zum Artikel von pz-news »

PZ-news Video | Spitzenreitsport auf dem Buckenberg: Sieg geht in die Schweiz »

„Tradition ersetzt nicht den Fortschritt“

PZ-INTERVIEW mit Volker Wulff von der Vermarktungsagentur „En Garde“ über Reitsport in exotischen Regionen und Chancen von Turnieren in Deutschland.

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Volker Wulff (57) wuchs auf einem Bauernhof in Uthlede bei Bremen auf, dort hat heute auch seine Agentur „En Garde Marketing“ ihren Sitz. In jungen Jahren ritt er selbst, studierte später Landwirtschaft, kam durch einen Zufall wieder zum Reitsport und machte sich zusammen mit einem Partner selbständig. Seine Agentur veranstaltet unter anderem die Turniere in Leipzig, München, Hamburg und Peking. ok. Foto: En Garde

PZ: Herr Wulff, sie haben eine Veranstaltungsagentur, die auf Reitturniere spezialisiert ist. Jetzt wollen Sie auch den Goldstadt Cup unterstützen. Hat ein Turnier wie Pforzheim überhaupt eine Zukunft?

Volker Wulff: Sicher. Die Frage ist nur, in welche Richtung es gehen wird. Will man auch international den Anschluss halten, muss sich einiges tun. Oder will man hier eher eine ländlich-regionale Struktur. Ich glaube, dass die Strukturen da sind, dass der Rückhalt hier da ist, um die Veranstaltung auszubauen.

Reitturniere haben es nicht leicht. Zuletzt wurden Traditionsveranstaltungen wie die in Bremen und Hannover abgesagt.

Wulff: Es gibt da generell einen großen Wandel. Es gibt Serien, wie die Longines Global Champions Tour, bei der es viel Geld gibt. Es gibt plötzlich Turniere in exotischen Regionen, in Asien, in Südamerika. Der Transport der Pferde in Flugzeugen ist ungleich einfacher und bequemer geworden. Die Reiter gehen dahin, wo es das meiste Preisgeld und damit auch die meisten Weltranglistenpunkte gibt. Und: Die Spitzenpferde kann man nicht jedes Wochenende reiten. Mehr als 20 Turniere im Jahr gehen nicht. Das muss man gut einteilen.

Im Fußball gibt es den Spruch: Tradition schießt keine Tore“. Gilt für das Reiten „Tradition macht keine großen Sprünge“?

Wulff: Tradition ersetzt auf jeden Fall nicht den Fortschritt. Es ist schön, wenn man eine traditionelle Veranstaltung hat. aber die muss man zeitgemäß anpassen. Auch Mercedes entwickelt seine Autos jedes Jahr weiter.

Noch zur Jahrtausendwende sollen 80 Prozent der weltweiten Preisgelder in Deutschland gezahlt worden sein, heute sind es nur noch 15 Prozent. Lässt sich der Trend noch umkehren?

Wulff: Das glaube ich nicht. Die Globalisierung lässt sich nicht zurückdrehen. In anderen Regionen der Welt wird man eher noch weiter aufrüsten. Wenn das Geld vorhanden ist, um die Reiter nach Aserbaidschan zu locken, wird das irgendwann auch jemand tun.

Was bedeutet das für Pforzheim?

Wulff:  Wir werden hier sicherich nicht mehr die Top-5-Reiter der Welt zu sehen bekommen. Aber durch Verbesserung der Bedingungen und durch kosmetische Arbeit an der Anlage können wir dafür sorgen, dass mehr Reiter kommen, die in der Weltrangliste zwischen Platz 50 und 250 stehen.

Wie sieht da Ihre Strategie aus?

Wulff:  Zunächst bin ich nur beratend tätig. Wenn man Anschluss halten will, gilt es, eine längere Liste abzuarbeiten. Man muss neue Sponsoren gewinnen. Und man muss sich auch Gedanken über den Boden auf dem Springplatz machen, weil der nicht mehr in einem Top-Zustand ist. Da sind sicherlich viele Gespräche notwendig.

Das heißt, Reiter wie Marcus Ehning oder Christian Ahlmann, die früher hier zu Gast waren, kommen nicht mehr?

Wulff:  Vielleicht vereinzelt noch. Für Turniere wie Wiesbaden, Donaueschingen und Pforzheim wird es schwer, solche Reiter zu bekommen. Die wird man in Deutschland nur bei den vier großen Turnieren in Leipzig, Hamburg, Stuttgart und Aachen sehen. Aber man kann auch mit anderen Reitern großartigen Sport präsentieren. So wie im Fußball: Es muss nicht immer Bayern gegen Real sein, auch ein Spiel zwischen Freiburg und Mönchengladbach ist Topsport.

Am Wochenende konkurrierte der Goldstadt Cup mit dem Top-Turnier im französischen Cannes. Wäre es eine Möglichkeit, dass sich Pforzheim einen anderen Termin sucht?

Wulff: Nein, es gibt im Reitsport kein freies Wochenende mehr, gerade in Jahren mit WM oder Olympia nicht.

Die Global Champions Tour schüttet 2014 zwölf Millionen Dollar aus, vor einer Woche in Shanghai gab es zwei Millionen Dollar zu gewinnen. Reiter wie Beerbaum und Ahlmann haben alleine in dieser Serie schon mehr als eine Million verdient. Die Zahlen klingen fast obszön.

Wulff: Das sehe ich nicht so. Schauen Sie sich andere Sportarten an. Nehmen Sie einen Tennisspieler. Der braucht keinen kostenintensiven Reitstall, um seinen Sport zu betreiben. Und dennoch kann er Jahr für Jahr viele Millionen verdienen. Viele gute Reiter sind dagegen nicht in der Lage, ihren Stall ohne Sponsoren zu finanzieren.

Und gute Sportpferde werden, so scheint es, Jahr für Jahr teurer.

Wulff: Wie heißt es so schön: Ein Pferd ist immer soviel wert, wie jemand zu zahlen bereit ist.

Das Gespräch führte Udo Koller | PZ – Pforzheimer Zeitung

Man kann auf einem Pferd unterwegs sein. Oder in einem Lkw. Eine bequemere Reisemöglichkeit bietet das Schiff

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Preisübergabe: Christina Schuppien mit Heribert Frey vom Pforzheimer Reisebüro (links). Rechts neben der Kreuzfahrt-Gewinnerin „Glücksfee“ Oberbürgermeister Gert Hager und Rechtsanwalt Rolf Uhlig, der die Ziehung beaufsichtigte. Foto: PZ

PZ – Am besten eine Kreuzfahrt. Die gab es – wie jedes Jahr – auch heuer beim Goldstadt Cup zu gewinnen. Die Glückliche war dieses Mal eine 40-Jährige aus Pforzheim. Um dem Glück nachzuhelfen, hatte Christina Schuppien gleich mehrere Lose gekauft. Die Strategie war erfolgreich. Bürgermeister Gert Hager fischte das Los mit dem Namen der jungen Dame aus der Lostrommel.

Jetzt wartet eine achttägige Kreuzfahrt mit dem Clubschiff Aida zu den kanarischen Inseln auf die Pforzheimerin. Und weil die Reise für zwei Personen ist, darf Christina Schuppien noch jemand mitnehmen. „Es wird wohl eine Freundin sein“, verriet die überglückliche Gewinnerin, der es fast die Sprache verschlagen hatte, als sie von Heribert Frey vom Sponsor Pforzheimer Reisebüro den Gutschein überreicht bekam. ok

Der Name Pessoa hat in der Reitwelt einen großen Klang

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Springsport-Ikone: Der siebenfache Sieger beim Hamburger Springderby, Nelson Pessoa, stattete in diesem Jahr dem S&G Goldstadt Cup einen viertägigen Besuch ab. Foto: Horse Radio Network

PZ – Rodrigo Pessoa wurde 2004 Olympiasieger und 1998 Weltmeister für Brasilien. Genauso bekannt ist sein Vater Nelson, der sieben Mal beim berühmtern Hamburger Derby siegte – Rekord. Jetzt war der Senior auf dem Pforzheimer Buckenberg zu Gast, wo er die brasilianischen Nachwuchsreiter Rodrigo Mesquita Marinho und Stephan de Freitas Barcha betreute.

Der 78-jährige wurde in Pforzheim auf dem Abreitplatz auch selbst im Sattel gesichtet. Und nun die große Quizfrage zu Nelson Pessoa: Von den großen Titeln konnte er in seiner erfolgreichen Karriere nur einen gewinnen. War er Olympiasieger? Weltmeister? Europameister? Jetzt sagenb Sie: Ein Brasilianer kann doch nicht Europameister werden! Falsch! Nelson Pessoa holte den Titel 1966 – damals durften noch Nicht-Europäer bei der EM starten.

Treffen der Reitsport-Ikonen

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S&G Goldstadt Cup-Mitbegründer und erfolgreichster Springreiter aller Zeiten, Hans Günter Winkler, Rekord-Derbysieger Nelson ‚Neko‘ Pessoa zusammen mit Turniersprecherlegende Christian Graf Plettenberg (v.r.). Foto: Röhling

Das gab es am Sonntag auf dem Buckenberg. Pessoa wurde zusammen mit Hans Günter Winkler, dem erfolgreichsten Springreiter aller Zeiten, dem Publikum präsentiert. Winkler ist Mitbegründer des Turniers, der neue Reitplatz ist nach ihm benannt. In den letzten Jahren hat er sich aus dem Turniergeschäft etwas zurückgezogen. Beim Laufen hilft inzwischen ein Stock. Aber das darf schon so sein, wenn man am 24. Juli 88 Jahre alt wird. Und geistig ist der Reitsport-Senior noch richtig rüstig. ok

Hohe Promi-Dichte beim Reitturnier garantiert

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Gepflegter Smalltalk von Künstler René Dantes, Ex-Sparkassenchef Wolfgang Daum, Nach-Nach-Nachfolger Stephan Scholl und PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer (von links). Foto: PZ

Reitturnier dient dem Sehen und Gesehen werden. Allseits Lob für eine Veranstaltung mit Weltklasse Niveau.

Wo anfangen, wo aufhören beim Pferde-Gucken und Promi-Zählen? Der S&G Goldstadt Cup der Reiter ist wie der Goldstadt-Pokal der Tanz-Weltelite ein sportliches und gesellschaftliches Großereignis, „von dem Pforzheim leider nicht so viele hat“, sagt SPD-Stadtrat Joachim Rösch, und Gudrun Augenstein stimmt zu: „Das tut dem Sportkreis insgesamt sehr gut.“ Natürlich ist auch OB Gert Hager mit seiner Frau Sabine da, samt Sohn Johannes, 21, Student an der Hochschule, und dessen Freundin Zoe Hoiszyk, 18, Reiterin in Büchenbronn.

Das letzte Mal, dass sich der Sohn des Stadtoberhaupts und der Schreiber dieser Zeilen bei einer Sportveranstaltung sahen, da ging es härter zur Sache, und für Licht sorgte nicht wie gestern die Sonne, sondern Hunderte von Scheinwerfern: Uwe Hück boxte in Ludwigsburg gegen Luan Krasniqi.

Nun also Pferde, und für PZ-Mitarbeiterin Stephanie Rösch war es ein ganz besonderer Moment, als Reitsport-Legende Hans Günter Winkler seine ehemalige Schülerin spontan wiedererkannte. Das Stadtoberhaupt macht auch den Türöffner für die Top-Hoteliers aus Tannheimer Tal: Sonja und Franz Huber („Rot-Flüh“) und Tochter Katarina, 18. Sie ist zweifache Tiroler Jungendmeisterin, überreicht als Hauptgewinn im Preis der Fox und Hunter GbR Gewinner Markus Renzel einen Gutschein über eine Woche Entspannen vom Feinsten im Fünf-Sterne-Hotel. Noch nicht ganz so weit ist Carlotta Reisert, Tochter von Carmen und Philipp Reisert, Chef des Unternehmens C.Hafner. Carlotta ist zwar erst zwei Jahre alt – aber damit bald so weit wie Christian Kraus, Präsident des Reitervereins, der schon als Bub das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde suchte.

Autor: Olaf Lorch-Gerstenmaier Pforzheim | Zum Artikel von pz-news »

Von der PZ am Turnierplatz aufgeschnappt

Das Turnier bietet eine fantastische Atmosphäre und tollen Sport. Ich bin ganz begeistert, was ich hier vorgefunden habe.“
Achim Quitz, neuer Geschäftsführer des Hauptsponsors S&G Automil AG

Alles hat super geklappt. Genial, Wahnsinn. Ich war dieses Mal ganz entspannt, weil ich weiß, dass ich mich auf meine Truppe, die seit 15 Jahren eingespielt ist, verlassen kann.“
Turnierchefin Fritzi Speidel-Zachmann

Das Turnier hier bietet perfekte Rahmenbedingungen. Ich bin froh, dass ich die Siegerehrung gut gemeistert habe. Denn die Pferde werden immer größer, je näher man ihnen kommt.“
Stephan Scholl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Pforzheim-Calw

Mein Dank gilt den Sponsoren und den vielen fleißigen Helfern. Es lohnt sich jedes Mal, hier auf die Anlage zu kommen.“
Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager

Hinweisschildern fälschlicherweise in die Sackgasse gefolgt

PZ – Pferdestärken gibt es auf dem Buckenberg eigentlich genügende zu bewundern. Da wäre es nicht nötig gewesen, dass sich auch noch ein 40-Tonner auf das Turniergelände verirrt.

Der Riesen-Truck mit einem Osteuropäer am Steuer stand aber am Freitagnachmittag plötzlich inmitten einer großen Staubwolke zwischen Turnierplatz und Reithalle. Von Starck-Druck kommend hatte sich der Lenker an den Schildern für die Pferdetransporter orientiert und war urplötzlich in der Sackgasse gelandet.

Jetzt war guter Rat teuer. Nachdem sich der angedachte Ausweg über Wiesen-Grundstücke nicht machen ließ, verließ der Sattelschlepper nach einem nicht ganz einfachen Wendemanöver das Reistportgelände auf dem gleichen Weg, auf dem er gekommen war. ok

Schweizer Werner Muff Sieger im Grand Prix von Pforzheim

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Letzter Sprung zum Sieg: Werner Muff auf Pollendr im Stechen des Großen Preises. Foto PZ

Mit dem Sieg des Schweizers Werner Muff (40) endete in Pforzheim auf dem Buckenberg das 15. Internationale Springreiterturnier „Goldstadtcup“. Muff, der mit der Equipe bei den Olympischen Sommerspielen in London Vierter wurde und der den Hengst Plot Blue herausgebracht hatte (inzwischen unter Marcus Ehning), siegte auf dem neunjährigen rheinischen Hengst Pollendr nach Stechen und erhielt als Ehrenpreis einen 25.000 Euro teuren Mercedes-PKW.

Auf die nächsten Plätze kamen nach ebenfalls fehlerfreien Stechrunden Markus Renzel (Alt Marl) auf Cassydy (13.433 Euro) und Timo Beck (Kehl/ Rhein) auf dem Schimmelwallach Cayenne (10.075). Dahinter platzierten sich William Matt (Australien) auf Origan de Vains (6.716) und der Schnellste in der Entscheidung, Marcel Marschall (Altstadt), der jedoch einen Abwurf hatte und somit auf Undercontract Fünfter (4030) wurde.

Davor hatte Markus Renzel das Finale der Mittleren Tour auf Cornetto (6.000 €) zu seinen Gunsten entscheiden können vor Andreas Kreuzer (Albersloh), Bereiter im Stall von Bundestrainer Otto Becker, mit Baquita (4.800) und dem Starnberger Max Kühner auf Cornetta (3.600).

Autor: Dieter Ludwig | Ludwigs Pferdewelten

Felix Haßmann gewinnt Preis der Pforzheimer Zeitung beim Goldstadt-Cup

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Die Siegerehrung nahm einmal mehr Albert Esslinger-Kiefer vor. Der Verleger des Medienpartners und Turniersponsors Pforzheimer Zeitung gratulierte einem glücklichen Felix Haßmann und allen anderen Platzierten. Foto: PZ

Pforzheim. Felix, zum Zweiten: Nach seinem Erfolg am Freitag im Auftaktspringen der Großen Tour beim 15. S&G Goldstadt Cup – „C.F. Bardusch-Gedächtnispreis“ hat Felix Haßmann am Samstag auf dem Pforzheimer Buckenberg auch die zweite Qualifikation zum Großen Preis der S&G Automobil AG am Sonntag gewonnen.

In der Zwei-Phasen-Springprüfung der Mittleren Tour um den Preis der Pforzheimer Zeitung hatte der Lienener wieder seinen neun Jahre alten Holsteiner Schimmelhengst Cayenne WZ gesattelt, um mit seinen fehlerfreien 33.48 Sekunden den bis dahin führenden Österreicher Hugo Simon (0/33.64) um 16 Hundertstelsekunden auf den zweiten Platz zu verdrängen.

Der 71-jährige „Altmeister“, der in Weissenheim am Sand lebt, konnte auf dem Holsteiner Hengst CT den fünfmaligen baden-württembergischen Hallenchampion Timo Beck (Kehl) knapp auf Distanz halten. Der Pferdewirtschaftsmeister im Sattel von Hengst Habicht CR war nach 33.72 Sekunden ohne Abwurf im Ziel.

Am knappsten war die Differenz zwischen dem Viertplatzierten, dem Ukrainer Oleg Krasyuk (0/33,81), und Tina Deuerer aus Deutschland, der bei 33,86 Sekunden nur Fünfhundertstel zu Platz 4 fehlten. Aus Deutschland kamen noch Tobias Woltering (0/34,57), Platz 6, Denise Sulz (0/35m26), Platz 8, und Hans Thorben Rüder (0/35,57), Platz 9, in die Top 10.

Die Siegerehrung nahm einmal mehr Albert Esslinger-Kiefer vor. Der Verleger des Medienpartners und Turniersponsors Pforzheimer Zeitung gratulierte einem glücklichen Felix Haßmann und allen anderen Platzierten.

Autor: pm/job | Zum Artikel von pz-news »

Rüdiger Renner gewinnt Sparkassen-Preis bei S&G-Cup

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Rüdiger Renner, Sieger im Preis der Sparkasse Pforzheim-Calw beim S&G Goldstadt Cup 2014. Foto: Ripberger

Pforzheim. Mit über fünf Sekunden Vorsprung haben Rüdiger Renner und sein Pferd Celano den Sparkassen-Preis, der zweitwichtigsten Prüfung des diesjährigen S&G Goldstadt-Cups, gewonnen. Er sicherte sich damit ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro und wertvolle Punkte für die FEI Longines Weltrangliste.

n die Zeit von 46,93 Sekunden kam der Zweitplatzierte aus Irland, Cian O´Conner auf seinem Pferd Quidam´s Flower, mit 52,31 Sekunden nicht ran. Dennoch reichte es für immerhin 4.800 Euro Preisgeld. Der Schwede Nicole Persson war mit 45,91 Sekunden am schnellsten unterwegs, hatte allerdings auch einen Abwurf, weshalb es für ihn nur für Platz 3 reichte (3.600 Euro).

Rang 4 und 5 belegten die aus Deutschland stammenden Andreas Kreuzer (4 / 46,74 Sekunden) und Sarah Nagel-Tornau (4 / 48,47).

Weitere Deutsche schafften es unter anderem auf Platz 7 (Markus Renzel; 8 / 46,42 Sekunden) und auf Platz 9 (Mario Stevens; 4 / 74,84). Felix Haßmann, Sieger beim Preis von C. Hafner GmbH & Co. KG, schaffte es nur auf Platz 10 (4 / 76,03).

Autor: job/pm | Zum Arikel von pz-news »

15. S&G Goldstadt Cup: Felix Haßmann im Glück

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Felix Hassmann aus Lienen bekam den Siegpreis von Sponsorin Brigitta Hafner und von Turnier-Geschäftsführerin Fritzi Speidel-Zachmann (rechts) überreicht. Foto: Ripberger

Zum Auftakt der Großen Tour war Felix der Glückliche: Felix Haßmann aus Lienen hat auf dem Pforzheimer Buckenberg das erste richtig wichtige Springen beim 15. S&G Goldstadt Cup gewonnen. Wobei es nicht fair wäre, Haßmanns Sieg dem Glück zuzuschreiben. Im Sattel des Holsteiner Schimmelhengstes Cayenne war Haßmann einfach der Tüchtigste.

Mit einem fehlerfreien Ritt in 63.06 Sekunden verdrängte er den lange Zeit führenden Armin Schäfer, der auf Casmir’s Son 64,22Sekunden vorgelegt hatte. Dritter in der ersten Qualifikation für den Großen Preis der S&G Automobil AG am Sonntag wurde der für Österreich startende Hugo Simon aus Weissenheim am Sand.

Der Olympia-Zweite von 1992 und dreimalige Weltcupsieger, der bald 72 Jahre alt wird, kam auf Freddy fehlerfrei nach 64,30Sekunden ins Ziel. Zu überwinden gab es beim Preis der C. Hafner GmbH auf eine Länge von 430 Meter insgesamt elf Hindernisse mit 13 Sprüngen bis zu einer Höhe von 1,45 Meter.

Während Haßmann überlegen gewann und mit 2000 Euro Preisgeld belohnt wurde, ging es dahinter eng zu. Zwischen Schäfer und dem Fünften Marcel Marschall (Altheim) lagen gerade einmal 55 Hundertstelsekunden. Pech hatte Lokalmatador Andy Candin. Der für den Pforzheimer Reiterverein startende Rumäne war richtig schnell unterwegs, ließ aber das sechste Hindernis versehentlich links liegen und schied aus.

Der zweitplatzierte Schäfer hatte kurz zuvor aber selbst auf dem Buckenberg eine Siegerrunde anführen dürfen. Der Mannheimer sicherte sich auf Romeo du Paradis den Sieg im Auftaktspringen der Mittleren Tour um den Preis der Firma Müller Fleisch. Gejagt wurde er von zwei Brasilianern: Rodrigo Mesquita Marinho kam auf Varia ganze vier Hundertstelsekunden hinter Schäfer ins Ziel, noch einmal zwölf Hundertstel dahinter folgte Stephan de Freitas Barcha auf AD Jac‘Potes. Betreut werden die beiden Südamerikaner in Pforzheim von ihrem berühmten brasilianischen Landsmann Nelson Pessoa.

Einen ausländischen Erfolg gab es zum Auftakt der Youngster Tour. Der niederländische Mannschafts-Europameister Vincent Voorn gewann auf Casino den Preis des SH-Studios und den Preis der Allspan GmbH.

Autor: Udo Koller | Zum Artikel von pz-news »

Schweizer Adrian Schmid gewinnt Eröffnungsspringen in Pforzheim

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Turnierchefin Fritzi Speidel-Zachmann gratuliert dem Schweizer Adrian Schmid zu seinem Sieg im Eröffnungsspringen. Foto: Röhling

Pforzheim (dpa) – Der Schweizer Adrian Schmid hat das Eröffnungsspringen beim internationalen Reitturnier in Pforzheim gewonnen.

Der 30-Jährige setzte sich am Donnerstag beim Goldstadt-Cup mit der 14 Jahre alten Stute Faible Lafayette ohne Fehler in 59,25 Sekunden vor Markus Renzel aus Oer-Erkenschwick mit dem zehnjährigen Holsteiner Hengst Lexus (0/63,66) durch. Den dritten Platz belegte Sven Schlüsselburg aus Ilsfeld mit Quinta (0/63,90).

Autor: dpa | Zum Artikel von pz-news »

Stelldichein der Reitwelt auf Pforzheimer Buckenberg

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Publikums-Liebling Hugo Simon beim überwinden eines der mächtigen Hindernisse. Foto: PZ

Das gab es noch nie in Pforzheim: Reiter aus 19 Nationen sorgen für ein Rekord-Nennungsergebnis. Alle wollen auf dem Buckenberg satteln, denn beim 15. S&G Goldstadt Cup gibt es in drei Prüfungen Weltranglistenpunkte.

Pferdesportler aus 19 Nationen – darunter ein Olympiasieger, Medaillengewinner bei Olympia, bei Weltreiterspielen und Europameisterschaften und Weltcup-Sieger – stehen auf der Nennungsliste für den 15. S&G Goldstadt Cup vom 12. bis 15. Juni 2014 auf dem Buckenberg. „Das ist Rekord“, freut sich Fritzi Speidel-Zachmann, seit Jahren „Macherin“ und Organisatorin des internationalen Drei-Sterne-Springturniers in Pforzheim, das seit drei Jahren den Zusatz „C.F. Bardusch Gedächtnisturnier“ trägt.

Auf dem Weg zu den Weltreiterspielen im August in der Normandie machen auch Aktive aus Neuseeland und Australien Station in der Goldstadt, mit dem Österreicher Hugo Simon (2001) und dem Ägypter Abdel Said (2009) sind zudem zwei ehemalige Gewinner im Großen Preis der S&G Automobil AG am Start. Neu in diesem Jahr sind vier Pony-Prüfungen. Insgesamt reiten die knapp 90 gemeldeten Sattelcracks mit rund 300 Pferden auf dem Hans-Günter-Winkler-Platz.

Der jüngste Olympiasieger aller Zeiten, weitere prominente Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften und die bereits erwähnten ehemaligen Sieger im Großen Preis der S&G Automobil AG geben sich auf dem Buckenberg die Ehre. Dazu kommt einmal mehr ein attraktives Rahmenprogramm (siehe Extra-Artikel). Am Donnerstag und Freitag ist der Eintritt frei, am Samstag und Sonntag kosten die Tages-Tickets jeweils nur fünf Euro (Jugendliche unter 12 Jahren frei).

150 000 Euro Preisgeld

Die zehn internationalen Springprüfungen des CSI-3* und des CSIYH-1* in Pforzheim sind mit insgesamt knapp 150.000 Euro dotiert, der Sieger im Großen Preis der S&G Automobil AG erhält eine nagelneue Mercedes-Benz A-Klasse im Wert von 25.500 Euro.

Erstmals stehen auch vier Pony-Prüfungen auf dem Programm. „Dass sich die Ponyreiter im Rahmen eines so renommierten, internationalen Turniers präsentieren können, ist einfach toll, dafür gebührt dem Veranstalter ein dickes Lob und großer Dank“, ist Heinz Bürk (Bad Wildbad), der Pony-Beauftragte des Württembergischen Pferdesportverbandes (WPV) und als „Pony-Papst“ seit vielen Jahren in ganz Deutschland bekannt, überglücklich.

Seit 2009 gehen in Pforzheim neben den internationalen Cracks auch Amateur-Springreiter an den Start. Die internationalen Amateurprüfungen werden auf drei verschiedenen Levels in der Gold, Silber und Bronze Tour entschieden. In diesen Prüfungen reiten sowohl Schüler der internationalen Top-Reiter, die so die Möglichkeit haben, gemeinsam Veranstaltungen zu bestreiten, als auch Teilnehmer aus der Region, die sich einmal mit den internationalen Cracks messen wollen.

Publikumsliebling Simon

Im August wird er 72, doch Hugo Simon zählt immer noch zu den gefeierten Reitern, denen die Herzen der Zuschauer zufliegen. In Weisenheim am Sand beheimatet, begeistert er seine Fans nach wie vor. Seit 1972 reitet er für Österreich und gewann 1992 in Barcelona Team-Silber. Insgesamt nahm er an sechs Olympischen Spielen teil, an sieben Weltmeisterschaften beziehungsweise Weltreiterspielen (Bronze mit dem Team 1980 in Rotterdam) und an 12 Europameisterschaften (Silber 1997 in Mannheim, Bronze 1979 in Rotterdam). Dreimal siegte er in einem Weltcup-Finale, 2001 im Großen Preis von Pforzheim.

Olympiapferd am Start

Mit dem Iren Cian O’Connor kommt der Bronzemedaillengewinner in der Einzelwertung der Olympischen Spiele von London 2012 nach Pforzheim. Er bringt sein Olympia-Pferd Blue Loyd mit auf den Buckenberg. Der 44-Jährige nahm an zwei Weltreiterspielen und drei Europameisterschaften teil und ritt in 40 Nationenpreisen für sein Heimatland.

Der Niederländer Vincent Voorn wurde 2007 in Mannheim Mannschafts-Europameister und 2004 Olympia-Vierter mit dem Oranje-Team. Abdel Said sicherte sich 2009 den großen Preis in Pforzheim, der Ägypter gewann 2007 bei den Pan-Arabischen Spielen Mannschafts-Silber und Einzel-Bronze sowie 2011 Team-Bronze.

Ein weiterer großer Name auf der Nennungsliste ist Ulrich Kirchhoff, der seit 2013 für die Ukraine startet. 1996 wurde er in Atlanta fünf Tage vor seinem 29. Geburtstag der jüngste Olympiasieger im Springreiten.

Aus Deutschland sind zum wiederholten Mal die Nationenpreisreiter Max Kühner (München), Toni Haßmann (Lienen), Markus Renzel (Oer-Erkenschick), Mario Stevens (Molbergen), Andreas Kreuzer (Sendenhorst) und Hans-Thorben Rüder (Fehmarn) am Start.

„Heimspiel“ für Candin

Das Interesse der Zuschauer richtet sich aber auch auf Lokalmatador Andy Candin: Der gebürtige Rumäne, 2012 in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle Sieger im Finale des BW-Bank Hallenchampionats, sattelt bei nationalen Einsätzen für den Pforzheimer Reiterverein, international geht er für sein Heimatland an den Start. 2013 gewann Andy Candin auf Carlo in Pforzheim das Auftaktspringen der Mittleren Tour.

Autor: PZ | Zum Artikel von pz-news »

S&G Goldstadt Cup bietet Weltklasse-Sport

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Sie freuen sich auf das Pforzheim Reitturnier: Von links Stephan Scholl (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Pforzheim Calw), Achim Quitz und Wolfgang Ritz (Vorstände der SG Automobile AG), die Sponsoren Brigitta K. Hafner (Geschäftsführerin C. Hafner) und Albert Esslinger Kiefer (Verleger Pforzheimer Zeitung), Turniermacherin Fritz-Speidel-Zachmann, Christian Kraus (Vorsitzender Reiterverein), Heinz Bürk (Pony-Beauftragter des Württembergischen Pferdesportverbandes) und Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager. Ketterl

Seit im Jahr 2000 das neue Turnierzeitalter beim Pforzheimer Reiterverein anbrach, hat sich viel getan. Jetzt versammeln sich Jahr für Jahr Reiterinnen und Reiter aus aller Welt auf dem Pforzheimer Buckenberger, wo der Hans-Günter-Winkler-Platz hervorragende Bedingungen für die Pferde bietet. 19 Nationen – so das jüngste Meldeergebnis – sind am Wochenende zu Gast in der Goldstadt. Von den USA bis Neuseeland, von Schweden bis Ägypten haben sich Sportler angemeldet.

Und es lohnt sich für alle Beteiligten. In Pforzheim gibt es Weltranglistenpunkte zu gewinnen. Man kann sich hier bestens auf die Weltmeisterschaften im September in der Normandie vorbereiten. Und nicht zu vergessen: Auf die erfolgreichen Reiterinnen und Reiter warten knapp 150 000 Euro an Preisgeldern

150 000 Euro Preisgeld

Für dieses Preisgeld ist zu einem großen Teil Titelsponsor S&G Automobile verantwortlich. Denn alleine im Großen Preis am Sonntag gibt es ein Auto (A-Klasse) im Wert von 25 000 Euro sowie Preisgelder von 45 000 Euro zu gewinnen. „Das Reitturnier gehört zu den Aufgaben im Jahr, die man gerne erfüllt“, sagte der scheidende S&G-Vorstand Wolfgang Ritz, der das Unternehmen zusammen mit seinem Nachfolger Achim Quitz beim Turnier vertreten wird. Der Neue fiebert dem Ereignis schon entgegen: „Ich freue mich, erstmals so nah dabei sein zu dürfen“, sagte Quitz bei der Pressekonferenz zum Goldstadt-Cup, die traditionell in den Räumen des Autohauses im Brötzinger Tal stattfindet.

Auch andere freuen sich auf das sportliche Top-Ereignis: „Das ist Reitsport auf Weltklasse-Niveau – und das in familiärer Atmosphäre“, lobt Oberbürgermeister Gert Hager. Der Vorstandsvorsitzende Stephan Scholl von der Sparkasse Pforzheim Calw verwies auf die Tradition des Sportsponsorings in seinem Haus („Wir sind schon seit neun Jahren beim Reitturnier dabei“) sowie auf zahlreiche Sonderaktionen. So gibt es in den Sparkassen-Filialen Ermäßigungsgutscheine für Eintrittskarten, außerdem verteilt das Geldinstitut an sieben Schulen Eintrittskarten für Schüler und ihre Eltern.

Auf Tradition und Nachhaltigkeit verwies bei der Pressekonferenz auch Brigitta K. Hafner. Seit 160 Jahren existiert ihr Familienbetrieb C. Hafner, Urahn Robert Hafner war 1934 Mitbegründer des Reitervereins. Auch deshalb sponsere man die Veranstaltung, „die gut für Pforzheim und die Region ist“.

Beliebt bei den Reitern

Dass sich das Turnier bei Reiterinnen und Reitern großer Beliebtheit erfreut, dafür ist der gastgebende Verein zuständig. „Wir bieten nicht nur hochklassigen Sport, sondern auch ein ansprechendes Rahmenprogramm“, sagt der Vorsitzende Christian Kraus.

Für die sportliche Ausrichtung ist Fritzi-Speidel Zachmann verantwortlich. Sie freut sich besonders auf den österreichischen Altmeister Hugo Simon („Der ist nicht totzukriegen“) und die Reitsportlegende Nelson Pesoa – der kann als Brasiliens Teamchef seine Schützlinge von der WM noch einmal unter die Lupe nehmen.

Autor: Udo Koller | Zum Artikel von pz-news »

Kostenloses WLAN auf dem Turniergelände

Printwmw – Ein weiteres Highlight beim S&G Goldstadt Cup stellt in diesem Jahr das kostenlose PF-WLAN auf dem Turniergelände im Pforzheimer Altgefäll dar. 

Das Angebot eines Gratis-WLAN-Netzes auf dem Reitturnierplatz, das auch an vielen anderen Orten, wie in der Innenstadt oder im Turnierhotel in Pforzheim genutzt werden kann, dürfte von Reitern und Besuchern gerne angenommen werden. Ein öffentliches WLAN in dieser Form ist bis dato so auch noch nirgendwo anders realisiert worden.

Mittlerweile haben sich bereits 23.000 Nutzer im Netz der Medien-/IT-Initiative Pforzheim registriert. Viele davon werden, neben den neu hinzukommenden Reitern und Besuchern des S&G Goldstadt-Cups, diesen zusätzlichen Service des Pforzheimer Reitervereins beim Drei-Sterne-Weltranglistenturnier auf dem Buckenberg zu schätzen wissen. Mehr »

Goldstadt Cup steht ganz im Zeichen der Weltreiterspiele

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Gewann 2013 den Goldstadt Cup: Angelica Augustsson. Foto: Hennrich

Für viele der internationalen Reiterinnen und Reiter sind die World Equestrain Games (WEG) in Frankreich der absolute Saisonhöhepunkt. Die Verbände von Australien und Neuseeland haben schon um Startberechtigungen in Pforzheim nachgefragt, weil deren Equipen sich dann bereits in Europa auf die WEG vorbereiten.

Einmal mehr erleben die Zuschauer auf dem Buckenberg Spitzenreiter hautnah. Der Kontakt zu den Stars ist in Pforzheim so nah und intensiv wie sonst auf keinem Turnier dieser Klasse. Gerade diese familiäre Atmosphäre schätzen die Sattelcracks, doch auch das Sportliche stimmt beim Pforzheimer Reiterverein: In drei der zehn internationalen Springprüfungen gibt es die begehrten Weltranglistenpunkte zu holen.

Vier anspruchsvolle Pony-Springprüfungen der Klassen L und M* sind in diesem Jahr erstmals im Programm. Von Donnerstag bis Sonntag gehen auf dem Hans-Günter-Winkler-Platz außer den internationalen Profis schon zum fünften Mal auch Amateur-Springreiter aus dem In- und Ausland an den Start. Für die von Springausbilder Michael Walter vorbereiteten Nachwuchstalente Janice Beck mit Come on Kapy, Ferdinand Talmon mit Quincy Jones und Laura-Victoria Wolf mit Watson vom Pforzheimer Reiterverein ist der Start in der Bronze Tour beim CSIAm ihre mit Spannung erwartete Premiere auf internationalem Parkett.

Die Gesamtdotierung beträgt knapp 150 000 Euro, der Sieger im Großen Preis der S&G Automobil AG erhält einen Mercedes-Pkw im Wert von 25000 Euro.

Der Eintritt am Donnerstag und Freitag ist frei, am Samstag und Sonntag kostet die Tageskarte fünf Euro. Jugendliche unter zwölf Jahren sind frei. pm 30.04.2014

PZ-news-Rätsel der Woche: Welches Bild ist beim S&G Goldstadt-Cup entstanden?

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Am 12. Juni startet wieder der beliebte S&G-Goldstadt Cup auf der Pforzheimer Reitanlage. Das dreitägige Springturnier lockt in jedem Jahr die Massen auf den Turnierplatz im Altgefäll. Pünktlich zum Turnierstart gibt es bei PZ-news zwei Freikarten zu gewinnen.

PZ_Logo_PZ-newsUm die Chance auf die beiden Karten zu erhalten, müssen Sie lediglich das richtige Bild aus der PZ-news-Rätselgalerie auswählen. In dieser Woche suchen wir ein Bild, welches bei einer der letztjährigen Reitveranstaltungen im Altgefäll entstanden ist. Nur eines der sieben Bilder wurde in Pforzheim geknipst.

PZ-news-Bildergalerie | Rätsel der Woche: Welches Bild wurde beim S&G-Cup geknipst? »