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Goldstadt Cup 2008

Rund um die 9. Auflage des CSI3* in Pforzheim


Olympiasieger dominieren auf dem Buckenberg: Franke Sloothaak gewinnt S&G Goldstadt Cup 2008

(mps) Franke Sloothaak, Mannschafts-Olympiasieger 1988 und 1996, Lars Nieberg, Mannschafts-Olympiasieger 1996 und 2000, und Marcus Ehning, Mannschafts-Olympiasieger 2000: Illustrer könnte die Siegerliste im Großen Preis der S&G Automobil AG, dem Schluss- und Höhepunkt des 9. S&G Goldstadt-Cup, kaum sein.

Nur fünf Paare hatten am Sonntagnachmittag im Umlauf die zwölf Hindernisse mit 15 Sprüngen, die Parcourschef Frank Rothenberger auf dem Hans Günter Winkler Platz auf dem Pforzheimer Buckenberg aufgebaut hatte, fehlerfrei überwunden und sich damit für das entscheidende Stechen qualifiziert.

Vor 7.000 Zuschauern – insgesamt fanden an allen drei Tagen 10.500 Besucher den Weg zum S&G Goldstadt-Cup – und unter den Augen des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, zeigte dann der dreimalige Weltmeister Franke Sloothaak (Borgholzhausen), dass er längst noch nicht zum alten Eisen zählt. Im Sattel von Legurio, einem 13-jährigen Hannoveraner Wallach, absolvierte er den Parcours im Stechen fehlerfrei in 41,57 Sekunden und durfte sich über einen Siegerpreis der ganz besonderen Art freuen: ein nagelneues Mercedes-Benz CLC 180 Sportcoupé im Wert von 30.000 Euro. „Ich fühle mich im Moment natürlich sehr, sehr gut“, freute sich der strahlende Sieger über seinen Triumph. „Zumal ich ja schon mal nahe dran war, vor zwei Jahren war ich hier Dritter.“

Voll des Lobes war Sloothaak über die Organisatoren des S&G Goldstadt-Cup. „Hier herrschen einfach super Bedingungen und jedes Jahr wird noch mal etwas verbessert. Auch im Namen meiner Kollegen kann ich dem Turnier nur ein Riesenkompliment aussprechen.“

Lars Nieberg (Homberg/Ohm) hatte es in der Hand, für ein Novum auf dem Buckenberg zu sorgen und nach seinem Erfolg von 2004 als erster Reiter zum zweiten Mal den Großen Preis der S&G Automobil AG zu gewinnen. Der Mannschafts-Welt- und Europameister hatte mit seinem neunjährigen Wallach Levito als erstes Paar im Stechen eine strafpunktfreie Runde in 42,21 Sekunden vorgelegt, die lediglich Sloothaak unterbieten konnte. Mit einem Preisgeld von 13.500 Euro dürfte indes auch Nieberg ein rundum positives Fazit seines Pforzheimer Gastspiels ziehen.

Rang drei sicherte sich der Weltranglisten-Zehnte und zweimalige Weltcup-Sieger Marcus Ehning (Borken) auf Rang drei, der im Sattel von Sabrina einen Abwurf hinnehmen musste, in 42,95 Sekunden aber den schnellsten Vier-Punkte-Ritt zeigte und damit ein immer noch stattliches Preisgeld von 10.000 Euro entgegennehmen durfte.


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Kommunikationsexperte wird Seefahrer: Aida-Seereise ins Mittelmeer gewonnen

PFORZHEIM (zmk-Press) – Zum Kreuzfahrer wird Hans-Jürgen Schwarz aus Niefern in diesem Sommer. Er gewann bei der großen Tombola vor dem finalen Springen um den S&G Goldstadt Cup eine siebentägige Mittelmeer-Kreuzfahrt für zwei Personen auf dem Clubschiff Aida, die er im August gemeinsam mit seiner Frau antreten will.

Schwarz (links im Bild) ist auf dem Buckenberg kein Unbekannter und nennt sich selbst ein „Reiterverein-Urgestein“: in seiner Jugend war er als Voltigierer für den Verein im Einsatz. Die Verbindung zum Verein hat gehalten. Frau Johanna und Tochter Anna-Lena reiten noch immer auf dem Buckenberg, während Schwarz als Vorstandsbeirat mit seinem Kommunikationsunternehmen zmk-Pforzheim dem PFRV in den letzten Jahren neben anderem auch ein neues Erscheinungsbild gab.

Darüber hinaus baute er Marketing, Werbung, PR sowie den Internetauftritt des Reitervereins vollkommen neu auf. So war das Unternehmen auch während des großen Reitturniers im Kommunikationsbereich maßgeblich für die Darstellung der Veranstaltung nach innen und außen verantwortlich und wird eine zentrale Rolle bei der Organisation und Vermarktung der Süddeutschen Ponymeisterschaften 2008 im September in Pforzheim spielen. Bei diesem zweiten, großen Event des Reitervereins in diesem Jahr werden die Ponyreiter-Eliten aus sieben Bundesländern auf dem Buckenberg erwartet.

                             

Dreimaliger Derby-Sieger trägt sich in die Siegerliste ein: Toni Haßmann gewinnt Preis der Schmuckwelten Pforzheim

(mps) Mit dem Erfolg im Preis der Schmuckwelten Pforzheim trug sich am Sonntagmittag ein weiterer großer Name des Springsports in die Siegerlisten des 9. S&G Goldstadt-Cup auf dem Pforzheimer Buckenberg ein: der dreimalige Gewinner des Deutschen Springderbys, Toni Haßmann.

Auf der zwölfjährigen Holsteiner Stute Queen Liesa absolvierte der 32- jährige aus Lienen den Parcours im Stechen dieses Final-Springens der Mittleren Tour in fehlerfreien 36,67 Sekunden und legte damit gleich als erster Starter eine Marke vor, an der sich die nachfolgenden sechs Paare vergeblich versuchten.

5.000 Euro erhielt Haßmann, der das Hamburger Derby in den Jahren 2004, 2005 und 2006 für sich entschieden hatte, für seinen Triumph im Preis der Schmuckwelten Pforzheim. „Ich bin zuerst mal super glücklich, denn Queen Liesa war jetzt fast ein Jahr lang raus aus dem großen Sport. Dass sie hier so gut gesprungen ist, stimmt mich sehr zuversichtlich für die Zukunft“, freute sich der strahlende Sieger. „Im Umlauf war ich gleich als Dritter und im Stechen dann als Erster dran und musste jeweils vorlegen. Aber Queen Liesa ist von Haus aus sehr schnell und so ist alles gut gegangen.“

Rang zwei und 4.000 Euro sicherte sich die für die Ukraine startende Katharina Offel. Sie hatte das Stechen im Sattel von Wingo Plaffitico in Angriff genommen und war mit strafpunktfreien 37,73 Sekunden dem Sieger am nächsten gekommen. Mit Rang drei und immerhin noch 3.000 Euro aus dem Preisgeld-Topf durfte aber auch Mylene Diederichsmeier (Steinhagen), die auf Konni ebenfalls ohne Abwurf blieb und nach 41,36 Sekunden im Ziel war, zufrieden sein.

 

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Durchweg positives Fazit: Hans Günter Winkler Platz verdient sich Lob von allen Seiten

(mps) Als der Himmel am Freitagabend seine Schleusen öffnete und der Preis der Firma Bardusch GmbH & Co. KG für rund eine halbe Stunde unterbrochen werden musste, stand ein großer Gewinner des 9. S&G Goldstadt-Cup bereits fest: Der Hans Günter Winkler Platz auf dem Pforzheimer Buckenberg.

Problemlos hatte das Geläuf die immensen Wassermassen geschluckt, mit perfekten Bedingungen eine sofortige Wiederaufnahme der Prüfung ermöglicht und sich großes Lob von allen Seiten verdient.

Durchweg positiv fiel denn auch die Bilanz der „Macher“ des Turniers aus. „Die Bedingungen sind einmal mehr optimal und das schlägt sich unmittelbar in den Leistungen der Reiter und Pferde nieder“, attestiert der Sportliche Leiter Hans Günter Winkler höchstes sportliches Niveau. „Wir sehen ein Turnier auf internationalem Top-Niveau, das durch die hier ausgetragene Olympia-Qualifikation der australischen Springreiter eine zusätzliche Aufwertung erfährt.“

Zufrieden zeigte sich auch der beim S&G Goldstadt-Cup für die Finanzen zuständige Carl Fritz Bardusch. „Wir konnten am Samstag bereits ein sehr großes Zuschauerinteresse feststellen. Und bei den bisher gezeigten Leistungen, dem tollen Starterfeld und vor allem dem sonnigen Wetter bin ich überzeugt, dass es heute Nachmittag beim Großen Preis der S&G Automobil AG hier oben richtig voll wird“, so Bardusch.

Auf großen Besucherandrang ist das Team des S&G Goldstadt-Cup jedenfalls vorbereitet. „Es ist auch in diesem Jahr wieder toll, zu sehen, mit welchem Engagement unsere rund 100 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hier für beste Bedingungen, einen reibungslosen Ablauf und vor allem die familiäre und doch professionelle Atmosphäre sorgen, die unser Turnier ausmacht“, freut sich die Geschäftsführerin der Turnier-GmbH, Fritzi Speidel-Zachmann.

Andrea und Gert-Jan sprinten zum Sieg: Bruggink gewinnt den Preis der Buhlschen Mühle

(mps) Bereits den dritten Sieg beim 9. S&G Goldstadt-Cup konnte am Sonntagmorgen der Niederländer Gert-Jan Bruggink auf dem Pforzheimer Buckenberg feiern. Im Sattel seiner siebenjährigen Stute Andrea legte der 27-Jährige in 36,71 Sekunden die mit Abstand schnellste fehlerfreie Runde im Stech-Parcours hin und sprintete damit in diesem Finale der Youngster-Tour zu einem weiteren Erfolg.

Mit 1.250 Euro konnte der Mannschafts-Vierte der Olympischen Spiele von 2004 sein ohnehin bereits stattliches Preisgeldkonto beim S&G Goldstadt-Cup noch einmal kräftig aufstocken. Den zweiten Platz sicherte sich Andreas Brünz aus Pfalzgrafenweiler. Der Konditoreiunternehmer, der zuletzt mit dem Gewinn des Großen Preises von Mannheim – Die Badenia – für Furore gesorgt hatte, passierte auf Master de Menardiere nach strafpunktfreien 37,61 Sekunden die Lichtschranken und verwies damit Mylene Diederichsmeier (Steinhagen) auf Anuberta (0/37,90) auf Rang drei.

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Mit einem Sieg begonnen, mit einem Sieg aufgehört: Johannes Ehning gewinnt den Preis des Gestüts Dobel

(mps) Mit dem Sieg im Preis des Gestüts Dobel komplettierte der Borkener Johannes Ehning am Samstagabend beim 9. S&G Goldstadt-Cup auf dem Pforzheimer Buckenberg einen äußerst erfolgreichen Turniertag. Bereits am frühen Morgen war der 25-Jährige im Sattel von Libra im Preis der Firma pe.timedesign und der Bardusch Wasserspender, der zweiten Prüfung der so genannten Speed-Tour, erfolgreich.

Am Abend wiederholte er diesen Sieg im Speed-Tour-Finale um den Preis des Gestüts Dobel und liegt damit in der familieninternen Wertung sogar vor seinem großen Bruder Marcus, der ja zuvor die zweite Qualifikation zum Großen Preis der S&G Automobil AG am Sonntag für sich entschieden hatte. In 56,39 Sekunden absolvierte der Mannschafts-Europameister der Jungen Reiter von 2003 auf seiner elfjährigen Oldenburger Stute Libra den Parcours der Zeitspringprüfung ohne Fehl und Tadel und ritt die Konkurrenz dabei förmlich in Grund und Boden. Mehr als drei Sekunden Vorsprung hatte Ehning am Ende auf den zweitplatzierten Manfred Marschall (Altheim), der im Sattel von Light Crazy nach fehlerfreien 59,70 Sekunden ins Ziel kam. Ohne Abwurf war zuvor auch der Mannschafts-Olympiasieger von 2004, Peter Wylde, auf Robin geblieben, der am Ende mit einer Zeit von 59,92 Sekunden Rang drei belegte.

Ein ähnlicher Parfoceritt wie Ehning gelang unter den 20 Paaren nur noch Gert-Jan Bruggink. Er passierte mit Acodetto die Lichtschranken nach 56,40 Sekunden – nur eine Hunderstelsekunde hinter dem Sieger. Ein Abwurf am letzten Hindernis und damit vier Strafsekunden kosteten den Niederländer jedoch den Platz auf dem Treppchen und bedeuteten am Ende den vierten Platz.


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Zweite Qualifikation zum Großen Preis: Marcus Ehning gewinnt Preis der Sparkasse Pforzheim Calw

ehning2_vt(mps) Die ersten Blitze zuckten am Himmel, der erste Donner grollte über dem Hans Günter Winkler Platz auf dem Pforzheimer Buckenberg. Den Paukenschlag am zweiten Tag des 9. S&G Goldstadt-Cup setzte jedoch der Mannschafts-Olympiasieger von 2000, Marcus Ehning. Auf seiner elfjährigen Bayern-Stute Noltes Küchengirl sicherte sich der Borkener den Sieg im Preis der Sparkasse Pforzheim Calw, der zweiten Qualifikation zum Großen Preis der S&G Automobil AG.

In 41,34 Sekunden hatten die beiden die sieben Hindernisse im Stechparcours ohne Fehler überwunden und damit gleich als drittes Paar der 15 Teilnehmer dieses entscheidenden Umlaufs eine unbezwingbare Marke vorgelegt. Mit 6.250 Euro Preisgeld wurde dem zweimaligen Europameister und Weltranglisten-Zehnten der Erfolg in der Goldstadt versüßt. Vier Zehntelsekunden langsamer aber ebenfalls ohne Abwurf, sicherte sich Markus Renzel (Oer-Erkenschwick) im Sattel seines zwölfjährigen Holsteiner Wallachs Conally den zweiten Platz. Der 36-Jährige durfte sich mit 5.000 Euro aber dennoch über einen stattlichen Anteil an den insgesamt 25.500 Euro Preisgeld in dieser Prüfung freuen und verwies mit seinem Ritt Timo Beck (Aischbach-Gültstein ) auf Marlin (0/42,23) auf den dritten Platz.

Niederländer dominieren den Preis der Pforzheimer Zeitung

Mit einem Sieg, einem zweiten und einem dritten Platz hatte der Niederländer Gert-Jan Bruggink bereits am Freitag, dem ersten Tag des 9. S&G Goldstadt-Cup auf dem Pforzheimer Buckenberg, eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er sich derzeit in bestechender Form befindet. Im Preis der Pforzheimer Zeitung, der zweiten Prüfung der Mittleren Tour am Samstagnachmittag, setzte er diesen Erfolgstrend nahtlos fort. Auf dem elfjährigen Oldenburger Wallach Cash Junior meisterte Bruggink den Parcours des Zwei-Phasen-Springens fehlerfrei und absolvierte die entscheidende zweite Phase in 21,95 Sekunden deutlich schneller als seine 34 Konkurrentinnen und Konkurrenten. Weitere 875 Euro für sein Preisgeldkonto brachte dem Niederländer dieser Erfolg, bei dem er den Mannheimer Armin Schäfer auf Cassini (0/22,45) und seinen Landsmann Peter Geerink im Sattel von Bellman (0/22,48) auf die Plätze verwies. Mit Robert Vos, der auf Santiago in ebenfalls fehlerfreien 23,73 Sekunden Siebter wurde, sowie Marleen Bruggink, der Schwester des Siegers, auf Rang acht (0/23,95) schafften zudem zwei weitere Niederländer den Sprung in die Platzierungsränge und sicherten sich damit ebenfalls einen Anteil an den insgesamt 3.500 Euro, die im Preis der Pforzheimer Zeitung als Preisgeld ausgelobt waren.

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Am ersten Turniertag: Reiter trotzen dem Regen

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Strahlender Sieger unter dunklen Wolken: Olympiasieger Peter Wylde gewann gestern das erste Springen (Klasse S) der großen Tour beim Reitturnier auf dem Buckenberg. Gratulant war Carl Fritz Bardusch vom gastgebenden Pforzheimer Reiterverein. Foto: Bechtle

PFORZHEIM–PZ. Statt „Singing in the rain“ hieß es gestern auf dem Pforzheimer Buckenberg „Springing in the rain“: Zum Auftakt des S&G Goldstadt Cup kämpften die Springreiter gestern mit den Hindernissen und dem Wetter.

Der Preis der Bardusch GmbH, eine Springprüfung der Klasse S, musste wegen starken Regens und eines Gewitters gestern sogar für eine halbe Stunde unterbrochen werden. Doch der Turnierplatz auf dem Buckenberg konnte bei widrigen Witterungsverhältnissen wieder einmal seine Qualitäten unter Beweis stellen.

Dafür gab es am Ende auch ein Lob von Peter Wylde. Der Olympia-Sieger aus den USA gewann auf Lipton de l‘Othain fehlerfrei in 54,56 Sekunden vor dem Ägypter Abdel Said (Team Harmony Sky High) in 55,04 und Franke Sloothaak aus Borgholzhausen (Legurio/55,06).

Es war eine spannende Entscheidung. Sloothaak hatte noch vor der Regenunterbrechung seine starke Zeit vorgelegt, dann war Abdel Said ganze zwei Hundertstel schneller, ehe sich Peter Wylde mit einem ganz starken Ritt den Sieg unter den Nagel riss und von seinem Pferd schwärmte: „Ein echter Athlet. Er ist wie eine Katze zwischen den Hindernissen, ein echtes Wettkampfpferd“, lobte der Olympiasieger von 2004 seinen neunjährigen französischen Wallach.

Spannend wurde es noch einmal mit Wyldes Landsfrau Georginia Bloomberg, die als drittletzter Reiterin auf ihrem Wallach District die zwölf Hindernisse in Angriff nahm, am Ende den zweiten Rang aber um 13 Hundertstel verpasste.

Bei den ersten drei Springen des Tages rückten die niederländischen Geschwister Gert-Jan und Marleen Bruggink in den Fokus des Geschehens. Gert-Jan Bruggink gewann auf Acodetto eine Springprüfung der Klasse S vor seiner Schwester Marleen auf Die Cassini und dem saudi-arabischen Prinzen Faisal Al-Shalan auf Thorax van‘t Eihof. Beim zweiten S-Springen belegte Gert-Jan Bruggink auf Primeval Wings den zweiten Rang hinter Manfred Marschall, einem Reiter aus dem baden-württembergischen Altheim, auf Sacharov van de Helle. Hier wurde Wylde auf Robin Dritter. Gert-Jan Bruggink wurde auf Andrea zudem Dritter in einem M-Springen zu Beginn des ersten Turniertages. Es siegte Mylene Diederichsmeier (Steinhagen) auf Anuberta vor Olympiasieger Marcus Ehning (Borken) auf Fiona. Udo Koller

 

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Startschuss zum 9. S&G Goldstadt Cup: Heute Auftakt beim großen Reitturnier

franke_sloothaak_profil2PFORZHEIM–PZ. Auf dem Pforzheimer Buckenberg geben sich ab heute wieder Reiter der Spitzenklasse ein Stelldichein. Sechs Olympiasieger satteln ihre Pferde. Schließlich gibt es an drei Tagen bis zum Sonntag beim 9. S&G Goldstadt Cup insgesamt mehr als 150 000 Euro Preisgeld sowie Weltranglistenpunkte zu gewinnen.

Der erste Tag heute, an dem der Eintritt frei ist, beginnt um 9.15 Uhr und bietet insgesamt vier Springen. Höhepunkt ist um 17 Uhr der Preis der Bardusch GmbH, ein Springen der Klasse S, das den Auftakt der Großen Tour bildet. Am Samstag geht es um 8.00 Uhr weiter, Höhepunkt ist der Preis der Sparkasse Pforzheim Calw (17.15 Uhr).Höhepunkt des Turnier-Wochenendes auf der Anlage des Pforzheimer Reitervereins ist der Große Preis der S&G Automobil AG am Sonntag gegen 15.00 Uhr, bei dem es alleine 80 000 Euro zu gewinnen gibt. Olympiasieger Franke Sloothaak (Bild links) zählt zu den Stammgästen in Pforzheim. Foto: Schmid, PZ-Archiv

Ministerpräsident Oettinger am Sonntag zu Gast: Der Countdown läuft auf dem Buckenberg

PFORZHEIM  – In den vergangenen acht Jahren hat sich der S&G Goldstadt Cup durch optimale Bedingungen für Pferde, Reiter und Pfleger einen hervorragenden Namen in der Reiterszene gemacht. Der allwettertaugliche Springplatz, vor sieben Jahren mit großer Unterstützung der Stadt Pforzheim und nicht zuletzt durch das Engagement von Hans-Günter Winkler entstanden, garantiert Springsport auf höchstem Niveau, die familiäre Atmosphäre bei zugleich professioneller Organisation begeistert Jahr für Jahr Reiter wie Pfleger gleichermaßen. Dass aus all dem stets packende und hochkarätige Entscheidungen in den einzelnen Prüfungen resultieren, hat in Pforzheim bereits Tradition.

Der Pforzheimer Reiterverein und die Turnierorganisatoren investieren außerdem jedes Jahr in die Infrastruktur des Pferdesport-Highlights. 2006 wurde die neue, feste Tribüne auf der Längsseite des Platzes gebaut, 2007 deren Überdachung. Premiere in diesem Jahr feiert ein neuer Reitplatz, der als Abreiteplatz genutzt wird und dieselben Bodenverhältnisse aufweist wie der Hans-Günter-Winkler-Platz.

Schirmherr des S&G Goldstadt Cup ist wieder der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger, der seinen Besuch für den Sonntag angekündigt hat. Die Veranstaltung auf dem Buckenberg bietet jedoch nicht nur für die eingefleischten Reitsportfans zahlreiche Highlights, das attraktive Rahmenprogramm macht das Turnier stets auch zum gesellschaftlichen Treffpunkt und einem Event für die ganze Familie.

Kulinarische Genüsse in reichhaltigem Angebot sind ebenso garantiert wie die Möglichkeit zum Bummeln und Shoppen im Ausstellerpark rund um den Turnierplatz. Ponyreiten für Kinder oder die große Hüpfburg der Sparkasse Pforzheim Calw garantieren Spaß und Bewegung für die kleinsten Besucherinnen und Besucher. Wie schon in den Vorjahren, sorgt auch diesmal wieder die Große Tombola mit zahlreichen lukrativen Sachpreisen sowie dem begehrten Hauptgewinn, einer Traumreise auf dem Clubschiff Aida – gestiftet vom Pforzheimer Reisebüro – für Spannung abseits des Turniergeschehens.


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