Logo

Der S&G Goldstadt Cup findet 2016 nicht statt

Rede und Antwort wegen der Absage des Goldstadt-Cups standen (von links) Stefanie Rösch, Christian Kraus und Fritzi Speidel-Zachmann vom Pforzheimer Reiterverein der PZ mit (oben von links) den Redakteuren Peter Hepfer, Lisa Belle, Martin Mildenberger, Chefredakteur Magnus Schlecht und Verleger Albert Esslinger-Kiefer. Foto: Ketterl

Rede und Antwort wegen der Absage des Goldstadt-Cups standen (von links) Stefanie Rösch, Christian Kraus und Fritzi Speidel-Zachmann vom Pforzheimer Reiterverein der PZ mit (oben von links) den Redakteuren Peter Hepfer, Lisa Belle, Martin Mildenberger, Chefredakteur Magnus Schlecht und Verleger Albert Esslinger-Kiefer. Foto: Ketterl

Das CSI um den S&G Goldstadt Cup im Pforzheimer Altgefäll wird es vorerst nicht mehr geben. Wie Turnierchefin Fritzi Speidel-Zachmann gemeinsam mit Vertretern des mitveranstaltenden Pforzheimer Reitervereins gegenüber den Medien bekannt gab, wird das internationale Reitturnier bereits 2016 nicht mehr stattfinden.

„Wir haben die Notbremse gezogen“, sagte der Präsident des Pforzheimer Reitervereins Christian Kraus am Montag im Gespräch mit der „Pforzheimer Zeitung.“ „Der personelle und materielle Aufwand wurde zu groß. In den vergangenen Jahren wurde es immer schwieriger, das internationale Turnier auf hohem Niveau zu halten, obwohl Sponsoren, Stadt und die vielen freiwilligen Helfer aus dem Verein alles gegeben haben.“ fügte Turnierchefin Fritzi Speidel-Zachmann hinzu.

16 Jahre lang wurde mit viel Herzblut und großem Engagement der im Jahre 2000 von Carl Fritz Bardusch und Springreiterlegende Hans Günter Winkler gegründete S&G Goldstadt Cup als eine der letzten großen Internationalen Sportveranstaltungen in Pforzheim und Umgebung auf die Beine gestellt.

Während dieser Zeit gab sich alljährlich die internationale Springreiterelite auf dem Turniergelände im Altgefäll die Klinke in die Hand. „Die sportlichen Herausforderungen wären vielleicht noch zu stemmen gewesen, aber die Auflagen für die Internationalität, Parkmöglichkeiten, die Unterbringung der Pferde sowie die immer enger werdende Bebauung des umliegenden Gewerbegebietes sind nur einige Punkte, die einer solchen Großveranstaltung nicht mehr gerecht werden.“ erläuterte Fritzi Speidel-Zachmann die Situation auf dem Buckenberg.

Unabhängig davon müssten für ein erfolgreiches Turnier in 2016 umfangreiche Investitionen wie etwa die Sanierung des Springplatzes, die Erstellung eines neuen bzw. erweiterten Ehrengastbereichs oder eine neue Stromversorgung im Stallbereich bewältigt werden. In Anbetracht des nach einer Fusion mit dem Reiterverein Pforzheim Hohberg geplanten Umzugs auf das Gelände des Katharinentaler Hofes im Norden Pforzheims würden sich diese Kosten auf der „alten“ Anlage aber nicht amortisieren lassen.

Das Pforzheimer Springturnier sei jedoch nicht für alle Zeiten gestorben, da sind sich die Vertreter des Reitervereins sicher. Sollte die Fusion der beiden Pforzheimer Pferdesportvereine und der Umzug auf eine neue Anlage mit besseren und zeitgemäßen Bedingungen für eine solche Großveranstaltung in einem überschaubaren Zeitraum erfolgen können, wäre eine Neuauflage bzw. Weiterführung des Goldstadt Cups möglich. Mit diesem Ziel vor Augen würden sicher die Sponsoren und ganz sicher die Motivation von Reitern, Mitgliedern und Helfern erhalten bleiben. pm

Pressestimmen zur Absage des S&G Goldstadt Cup »